Nein zum verheerenden Energiegesetz

Nein zum verheerenden Energiegesetz
2. Mai 2017 Hermann Hess, FDP-Nationalrat (TG)

Energie heisst Produktivität und Wohlstand
Heute steht uns gegenüber dem Mittelalter pro Kopf die zehnfache Energiemenge zur Verfügung. Dies bedeutet Wohlstand sowie ein gesünderes und längeres Leben. Die staatlich verordnete Senkung des Energieverbrauchs um über 40 Prozent wäre ein Rückschritt in eine Zeit von mehr schwerer körperlicher Arbeit und niedrigeren Einkommen. Mit der teuren Subventionierung von hässlichen Windkraft- und Fotovoltaik-Anlagen erzeugen wir genau dann mehr Strom, wenn er ohnehin im Überfluss vorhanden und daher am Markt nichts wert ist.

Subventionen dauern bis 2042
Die letzten Subventionen für diese Anlagen würden wohl 2022 gesprochen, aber sie dauern bis 2042. Die entsprechenden Speicherkapazitäten, die es bräuchte, um Wind- und Sonnenenergie jederzeit nutzen zu können, gibt es aber nicht. Die unzähligen Anlagen für die Erzeugung dieser Art erneuerbarer Energie würden daher nicht nur zu einer kompletten Verschandelung der Schweiz führen, sie wären auch völlig unwirtschaftlich. Die grosse Stromversorgungslücke nach dem Ende der heutigen Kernkraftwerke kann aufgrund der schwankenden Verfügbarkeit von Wind- und Sonnenenergie also in keiner Weise geschlossen werden.

Kein Nutzen für das Weltklima
Auch dem Klima würde die massive und horrend teure Senkung unseres CO2-Ausstosses nichts bringen, da wir nur 1 Promille des weltweiten Ausstosses verursachen. Wir müssen hier im Gleichschritt mit den grossen Verursachern gehen und nicht vorauseilen. Die massive Umverteilung von Zahlern zu Empfängern von Lenkungsabgaben – denn das sind wohl nur in wenigen Fällen die gleichen – setzt eine riesige Bürokratie voraus und schadet unserer Wettbewerbsfähigkeit. Denn für grosse Teile unserer Wirtschaft, mit Ausnahme von wenigen Profiteuren und ihrer Lobby, wäre die künstliche Verteuerung der Energie eine zusätzliche Last zum hohen Lohnniveau und zum Frankenkurs. Weil man das weiss, werden die grossen Energieverbraucher im Gesetz ausgenommen. Damit überträgt man die ganze Last auf die KMU und die privaten Haushalte – eine krasse Ungerechtigkeit.

1 Kommentar

  1. Max Grieder 2 Wochen vor

    Die Senkung des Energieverbrauchs durch effizientere Nutzung, durch Geräte mit höherem Wirkungsgrad braucht doch nicht zu einem Verlust an Wohlstand zu führen. Der übrigen Argumentation kann ich mich problemlos anschliessen.

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