Mehr zahlen und sich massiv einschränken? Nein Danke!

Mehr zahlen und sich massiv einschränken? Nein Danke!
12. April 2017 Energieinfo

Am 21. Mai 2017 stimmen wir über das neue Energiegesetz ab. Als Teil einer nebulösen «Energiestrategie 2050» führt dieses Gesetz zu enormen Mehrkosten für uns alle: 3’200 Franken zusätzlich lautet die gesalzene Rechnung für einen vierköpfigen Haushalt – pro Jahr! Gleichzeitig soll jeder von uns seinen Energieverbrauch fast halbieren. Das trifft uns im Alltag in Form von immer neuen Verboten und mehr staatlichem Zwang zur Einschränkung.

Neue Verbrauchsvorschriften zwingen Bürger und Unternehmen teure Geräte, Installationen und Anlagen zu kaufen. Ölheizungen sollen nach Vorstellung des Bundesrates ab 2029 verboten werden. Das Autofahren wird stark verteuert. Nützt das alles nichts, ist es nur ein kleiner Schritt zu Konsumverboten und staatlichen Umerziehungsmassnahmen: Waschen und Staubsaugen nur noch zu Randstunden, Verbot von Ventilatoren im Sommer, nur noch kalt duschen und Autofahren nur jeden zweiten Tag usw.

Energie nur noch für Reiche?

Zudem sollen wir tief in die Tasche greifen, um den staatlich verordneten Umbau der Energieversorgung zu finanzieren. Das Energiegesetz und die zugrunde liegende Energiestrategie kosten in den nächsten gut 30 Jahren rund 200 Milliarden Franken. Jemand muss das bezahlen: Konsumenten, Mieter, Hausbesitzer, Autofahrer, Arbeitnehmer und Unternehmer, alle werden zur Kasse gebeten. Insbesondere den Mittelstand wird es einmal mehr voll treffen. Umgerechnet auf einen Haushalt mit vier Personen sind dies jährlich 3’200 Franken höhere Kosten, Steuern, Abgaben und Gebühren. Hatten wir bisher den jährlichen Prämienschock bei der Krankenkasse zu verdauen, wird es in Zukunft auch einen «Energieschock» geben: Über deutlich höhere Stromrechnungen, steigende Benzinpreise an der Zapfsäule (nach Vorstellung des Bundesrates bis zu 26 Rappen Franken mehr pro Liter) oder eine Verdreifachung der Abgaben auf Heizöl.

Wohlstand nicht gefährden

Die Schweiz hat heute eine bewährte, bezahlbare, umweltfreundliche und sichere Energieversorgung mit Strom, Öl, Gas, Benzin und Holz. Diese wird mit dem neuen Energiegesetz zerstört, die Versorgungssicherheit gefährdet. Eine gigantische Umverteilungs- und Bürokratiemaschinerie wird stattdessen installiert. Kopiert wurde dieses unbrauchbare Konzept von Deutschland, das schon heute unter den Folgen leidet. Auch Gewerbe und Industrie werden durch höhere Energiekosten und ausufernde Bürokratie massiv belastet. Der Tourismus, der Handel und die Handwerksbetriebe spüren zudem sofort, wenn ein vierköpfiger Haushalt pro Jahr 3’200 Franken weniger Geld für den Konsum zur Verfügung hat oder sich keine Ferien mehr leisten kann.

Landschaft nicht zerstören

Die Stromversorgung wird als Folge der eingeschlagenen Strategie von zusätzlichen Stromimporten aus dem Ausland abhängig, die häufig aus Kern- und Kohlekraftwerken stammen. Genügend Import von Strom wird so zum Schlüsselpunkt der Energiestrategie 2050. Denn die mit massiven Subventionen geplanten Wind- und Solaranlagen können den im Sommer produzierten Strom nicht für den Winter speichern. Zusätzlich wird insbesondere mit den geplanten über 1000 Windrädern unsere schöne Landschaft verschandelt. Die Schäden für Mensch und Tier sind enorm.

Aus all diesen Gründen muss das Energiegesetz am 21. Mai 2017 an der Urne abgelehnt werden. Sagen wir NEIN zu diesem teuren Unsinn.

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